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Estavayer-le-Lac, den 1. Juli 2011
Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest 2016

Estavayer2016 festigt sich mit den Dienstleistungen einer professionellen
Unterstützung, dem Freiburger Richard Chassot.

Unter dem Kürzel "Estavayer2016.ch" bewirbt sich der Freiburger Kantonale
Schwingerverband um die Durchführung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests
2016. Das Organisationskomitee arbeitet intensiv und die Freiburger Schwinger haben sich entschieden einen Spezialisten zur Unterstützung der Kandidatur zu wählen. Dieses Komitee hat die Werbung und Ausarbeitung des Bewerbungsdossier der Firma Chassot Concept von Richard Chassot anvertraut.

Parallel zu diesem Mandat wird Richard Chassot seine, in den letzten fünf Jahren
ausgeübte, Tätigkeit als Direktor der Radrundfahrt Tour de Romandie fortsetzen.
Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest findet alle drei Jahre statt. Letztmals wurde es
im Jahr 2010 in Frauenfeld durchgeführt, für die nächste Austragung im Jahr 2013 ist
Burgdorf vorgesehen. Die Romandie führt das Eidgenössische alle 15 Jahre durch; Nyon
war im Jahr 2001 mit Arnold Forrer als Schwingerkönig letzter Westschweizer Gastgeber.
Über die Vergabe stimmen die Delegierten des Eidgenössischen Schwingerverbandes an
der ordentlichen Delegiertenversammlung im März 2012 in Aigle ab.

Der Freiburger Schwingerverband mit seinen 1300 Mitgliedern und 250 Schwingern sowie
die Stadt Estavayer werden von den kantonalen und kommunalen politischen Instanzen
unterstützt. Das Eidgenössische im Jahr 2016, zu dem über 200 000 Personen erwartet
werden, soll zu einem grossen Teil auf dem Areal des Militärflugplatzes stattfinden.
Informationen : www.estavayer2016.ch



Neuenburg möchte das Eidgenössische Schwing- und Aelplerfest 2016

Das Neuenburger Bewerbungskomitee für die Ausrichtung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2016 (FFL 2016) hat seine Kandidatur offiziell lanciert. Nach einer Überlegungsphase, die der Suche nach geeigneten Austragungsorten, sowie politischer
und budgetärer Unterstützung diente, wurde das Projekt durch das Bewerbungskomitee gutgeheissen und die Kandidatur beim Eidgenössischen Schwingerverband eingereicht. Als Austragungsorte für das ESAF 2016 wurden
Planeyse und die Plaine d’Areuse (Areuse-Ebene) ausgewählt.

Das Eidgenössische Schwingfest, dessen erste Ausgabe auf das Jahr 1895 zurückgeht, findet nur alle 15 Jahre in der Romandie statt. Was die Besucherzahl betrifft, so handelt es sich um die bedeutendste periodische Sportveranstaltung in der Schweiz. Das Schwingen erfolgt in einer mit 7 Sägemehlringen versehenen Arena mit einer Kapazität von bis zu 50'000 Besuchern. Ausserdem steht
das « Hornussen », sowie das Steinstossen des Unspunnensteins auf dem Programm. Rund um die Arena wird ein Festdorf aufgebaut, das Geselligkeit und Animationen bieten soll. Insgesamt werden nicht weniger als 250'000 Personen zu dieser Veranstaltung erwartet.

Der Initiative von Herrn Patrick Blank, Präsident des Kantonalen Neuenburger Schwingerverbandes zufolge, wurde der Verein « Neuenburg – Eidgenössisches Schwingfest 2016 » gegründet. Den Vorsitz führt Herr Laurent Favre, Nationalrat und Direktor der Neuenburger Landwirtschafts- und Winzerkammer (CNAV). Das zehnköpfige Bewerbungs-komitee vereint die Kompetenzen aller
involvierten Bereiche. Diese Struktur wird von den Öffentlichen Diensten des Staates Neuenburg getragen, besonders dank der engagierten Unterstützung der Neuenburger Regierung.

Für die Ausgabe 2016 sind wir mit einer
starken Westschweizer Konkurrenz konfrontiert, zumal der Wettkampf erst 2031 wieder auf französischsprachigem Boden stattfinden wird. Die Dossiers von Neuenburg, Freiburg und Genf sind aktuell noch im Rennen; die Abstimmung erfolgt im März 2012 durch eine 250-köpfige Eidgenössische Delegation.

Das Neuenburger Projekt besteht darin, sich intensiv mit den Austragungsorten Planeyse und Plaine d’Areuse zu befassen, um optimale Bedingungen für den Empfang der Sportler und Besucher zu schaffen. Diese, mit bereits existierenden Infrastrukturen ausgestatteten Schauplätze zwischen See und Rebbergen, bieten ideale Gelände für die Austragung des Schweizerischen Schwing- und Hornussen-Sports.

Das Neuenburger Bewerbungskomitee befasst sich aktuell mit den Themen Gelände, Infrastrukturen, Transporte, Parkplätze und Unterkünfte. Es wird alles daran setzen, als Austragungsort des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2016 auserkoren zu werden. Dies sowohl im Hinblick auf die Förderung dieses traditionellen, im Jurabogen sehr beliebten Sportes, als auch auf die Promotion des Kantons Neuenburg und seiner langen Gastgeber-Tradition.
23.2.2011/pd/

Genf hat wohl keine Chance für das Eidgenössische Schwingfest 2016
Nach Neuenburg und Estavayer-le-Lac bewirbt sich nun auch Genf für die Ausrichtung des Eidgenössischen Schwing- und Aelplerfestes vom Jahr 2016. Die Chancen dazu aber sind äusserst gering. Denn seit vielen, vielen Jahren findet in Genf nicht einmal mehr das Kantonale Schwingfest statt. Da hilft auch wenig die Unterstützung durch den Nati-Fussball-Co-Trainer Michel Pont und noch weniger durch Hans Leutenegger. Daher erscheint es völlig aussichtlos, dass Genf den Organisationszuschlag bekommt. Da sind Neuenburg und Estavayer-le-Lac klar im Vorteil, die mit hervorragenden Konzepten zur Wahl antreten werden anlässlich der Abgeordnetenversammlung des Eidgenössischen Schwingerverbandes vom 3./4. März 2012 in Aigle.

521 Mitglieder im Südwestschweizerischen Schwingerverband vereint
Im Rahmen der Jahrestagung 2011 des SWSV im waadtländischen Aran-Villette wurde der fünfache eidgenössische Kranzschwinger Hanspeter Pellet -wie in Frauenfeld- nochmals mit einer Standing Ovation verabschiedet. Präsident Blaise Decrauzat würdigte die grossartigen Leistungen des Publikumslieblings.

Das Ziel von 3 eidgenössischen Kränzen wurde leider nicht erreicht, wie der Technische Leiter Ruedi Schläfli in seinem Jahresbericht festhalten musste. Erfreulich hingegen, dass der Verband um 16 Einheiten zugelegt hat auf insgesamt 521 Mitglieder.
2016 findet das eidgenössische Schwingfest im Kanton Freiburg statt. Bis dahin will man eine starke Schwingermannschaft aufbauen, wie Fredy Schläfli (Jungschwingerchef) und Urs Zosso (Jungschwingerchef Freiburg) kund taten.


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