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ESAF 2010

EIDGENÖSSISCHES SCHWING- UND AELPLERFEST 2010 FRAUENFELD

Die Schweiz hat einen neuen König !



Kilian Wenger aus Horboden


In der 13. Wettkampfminute bezwingt der 20-jährige Kilian Wenger mit einem herrlichen Hüfter den Routinier Martin Grab.


Mit Tränen in den Augen nahm der Berner-Oberländer die Standing-Ovation der rund 48 000 Zuschauer entgegen.

Wenger bezwang souverän Bruno Gisler, Yvo Laimbacher, Reto Nötzli, Mario Thürig, Jörg Abderhalden, Benji von Ah, Michael Bless und Martin Grab. Letztmals 8 Siege gelangen dem heutigen Obmann des Eidgenössischen Schwingerverbandes, Ernst Schläpfer, 1980 in St. Gallen.

Es war ein äusserst überraschungsreicher Wettkampf, wo die meisten Favoriten recht früh aus der Entscheidung fielen ... Jörg Abderhalden ist trotz einer Niederlage und einem Unentschieden der Beste aller im Vorfeld gehandelten Königs-Anwärter. Er erreichte den Ehrenplatz. Die Berner Christian Stucki und Matthias Sempach, der Innerschweizer Philipp Laimbacher oder auch der Aargauer Christoph Bieri hatten keine Chance. Stefan Fausch erreichte nicht einmal den Ausstich, nachdem er am ersten Wettkampftag 3 Niederlagen hinnehmen musste.

Die Ausgeglichenheit manifestiert sich in der Kranzabgabe. Erwartungsgemäss gewinnen die Ostschweizer als Gastgeber die höchste Anzahl Kränze, nämlich 13. Die Innerschweizer und Berner holen 12 Exemplare, 5 Kränze gehen an die Nordwestschweizer und 1 Kranz für den unverwüstlichen Hanspeter Pellet, der mit seinem 5. eidgenössischen Kranz und mit seinem 136. Kranzgewinn (Rekord) seine Schwingerlaufbahn in Frauenfeld beendete. Mit einer gewaltigen Standing-Ovation wurde der Fribourger als Schwinger äusserst herzlich verabschiedet.

17 Athleten gewannen ihren ersten eidgenössischen Kranz, anderseits blieben sagenhafte 22 bisherige eidgenössische Kranzschwinger ohne diese begehrte Auszeichnung.

Den
fünften eidgenössischen Kranz haben sich erkämpft: Jörg Abderhalden, Martin Grab, Noldi Forrer und Hanspeter Pellet. Dieses hochgesteckte Ziel verfehlten: Stefan Fausch, Stefan Zbinden und Roger Brügger.

Die neuen eidgenössischen Kranzschwinger
König Kilian Wenger, Horboden, Andi Imhof, Attinghausen, Michael Bless, Gais, Beat Clopath, Bonaduz, Christian Bürki, Eggiwil, Matthias Siegenthaler, Fankhaus, Benno Studer, Schüpfheim, Martin Glaus, Schänis, Jakob Roth, Krummenau, Ruedi Stadelmann, Daiwil, Yvo Laimbacher, Brunnen, Jodok Huber, Bergdietikon, Simon Anderegg, Meiringen, Mike Peng, Malix, Benedikt Notz, Güttingen und Christian Studinger, Starrkirch.

Eidgenossen, die den erneuten Kranzgewinn verpassten
Thomas Achermann, Thomas Arnold, Daniel Bösch, Roger Brügger, Christian Dick, Bruno Dober, Stefan Fausch, Urban Götte, Remo Holdener, Peter Imfeld, Richard Imholz, Andreas Krebs, Edi Kündig, Hansruedi Lauper, Bruno Müller, Alain Müller, Alois Schillig, Rene Stadelmann, Guido Thürig, Ady Tschümperlin, Stefan Zbinden, Damian Zurfluh.

Von den 51 eidgenössischen Kranzschwingern fehlten in Frauenfeld die beiden verletzten Michael Nydegger und Manuel Strupler, sowie der nichtselektionierte Bruno Ettlin.

Die Kranzverteilung für die 5 eidgenössischen Teilverbände ... hier
Die Schlussrangliste und Statistische Tabelle in der Rubrik Resultate .... hier


Wer bekam wieviele eidgenössische Kranzschwinger zugeteilt ?
(NE) Neuer eidgenössischer Kranzschwinger

  • 7 Jörg Abderhalden
  • 6 Christian Stucki
  • 5 Kilian Wenger, Martin Grab, Noldi Forrer
  • 4 Andi Imhof (NE), Hanspeter Pellet, Stefan Burkhalter, Reto Maurer, Matthias Glarner, Mario Thürig, Christian Studinger (NE)
  • 3 Thomas Sempach, Michael Bless (NE), Matthias Sempach, Beat Clopath (NE), Christoph Bieri, Willi Graber, Benji von Ah, Edi Philipp, Matthais Siegenthaler (NE), Andy Büsser, Philipp Laimbacher, Jakob Roth (NE), Simon Anderegg (NE), Thomas Zindel, Adi Laimbacher, Benedikt Notz (NE)
  • 2 Christian Schuler, Christian Bürki (NE), Bruno Fäh, Benno Studer (NE), Bruno Gisler, Martin Glaus (NE), Andreas Ulrich, Ueli Banz, Ruedi Stadelmann (NE), Yvo Laimbacher (NE), Jodok Huber (NE), Martin Koch, Thomas Zaugg, Beat Wampfler (NE)
  • 1 Mike Peng (NE)


Wer wurde von den Nicht-Eidgenossen mit vielen eidgenössischen Kranzschwingern hart eingeteilt

  • 4 Pascal Gurtner (Richi Imholz, Matthias Glarner, Thomas Zaugg, Benji von Ah)
  • 4 Melk Britschgi (Stefan Fausch, Hanspeter Pellet, Andy Büsser, Christian Dick)
  • 4 Florian Gnägi (Richi Imholz, Hanspeter Pellet, Benji von Ah, Urban Götte)
  • 4 Andi Imhof (Roger Brügger, Christian Stucki, Edi Philipp, Willy Graber) - Imhof schaffte gleichwohl den Kranzgewinn




Kunterbuntes rund um das Eidgenössische Schwingfest

260 000 Besucher melden die Organisatoren - ein absoluter Rekord ! Nur, viele Schwingerfreunde fühlten sich in diesem Gewühle nicht heimisch. Frauenfeld hat da ein sportlicher Wettkampf mit einer 115-jährigen urchigen Tradition in den Grundsätzen zu einem verfrühten "Münchner-Oktoberfest" genutzt. Schade ! Burgdorf 2013 tut gut daran, andere Werte wieder in den Vordergrund zu setzen. Da muss der Eidgenössische Schwingerverband gewisse einschränkende Richtlinien erlassen.

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Durch diesen Besucherstrom war die Thurgauer Kantonspolizei völlig überfordert. Nicht nur die Anfahrt zur Arena wurde für viele zu einer nervenaufreibenden Tortur ... auch die Wegfahrt am Sonntagabend gestaltete sich zu einem riesigen Chaos. Das Verkehrskonzept war ein Flop - kein Kranz für die verantwortlichen Funktionäre des OK's und der Polizei ! Da noch eine Geschichte eines Besuchers zum Verhalten der Polizei ... hier

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Auch die ungenügend vorhandenen Toilettenanlagen brachten den einen und anderen Schwingerfreund, die eine oder andere Schwingerfreundin, aber auch die vielen übrigen Festbesucher, die sich im Tollhaus rund um die Arena vergnügten, in "Not" ! Im riesengrossen Festgelände sah man den einen oder anderen, seine "Not" im "Unterholz" verrichten.

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Wie schon in Aarau 2007 kam auch in Frauenfeld 2010 die "Herzlichkeit" nicht zum tragen. Keine Fahnenschmuck in der Arena und nur wenig Blumenschmuck ! Die vorbildliche Gastfreundschaft von Luzern 2004 war nirgends spürbar ! In Frauenfeld stand der Komerz, der Auftritt von Sponsoren im Vordergrund, wie das auch der Schwingerkönig 1995, Thomas Sutter, in einem Gespräch gegenüber SF DRS sagte.

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Peter Michel aus Interlaken stiess den Unspunnenstein von 83, 5 Kilo am weitesten: 3 Meter 69 cm! Damit gewann er diesen Wettkampf hochüberlegen vor Bruno Pfyl, Schwyz (3.47 m) und vor Philipp Benz, Schwyz (3.45 m).
In der Kategorie "40-Kilo-Stein" gab es eine hauchdünne Entscheidung. Sieger wurde Roland Stählin aus Lachen (4.48 m), vor Urs Hasler aus Eiken (4.47 m)

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Der seit Jahren auf den Schwingplätzen als Publikumsliebling gefeierte Hanspeter Pellet aus dem fribourgischen Oberschrot beendete seine sportliche Laufbahn mit einem hervorragenden Wettkampf. Er sicherte sich den fünften eidgenössischen Kranz, und den 136. Kranz insgesamt - das ist neuer Rekord ! Pellet wurde vom fachkundigen Publikum mit einer langen Standing-Ovation verabschiedet. Die Emotionen gingen hoch, nicht nur bei Hanspeter Pellet, auch einige Zuschauer erlebten diesen Moment mit Tränen in den Augen.



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Beim Eidgenössischen Schwingfest 1945 in Bern gewannen die 3 Brüder Vogt allesamt den Kranz. Nun, 45 Jahre später schafften dies auch die Schwyzer Ady, Philipp und Yvo Laimbacher. Für Ady wars der 4., für Philipp der 3. und für Yvo der erste eidgenössische Kranz. In Bern 1945 übrigens wurde kein Königs-Titel vergeben ... Peter Vogt und Willy Lardon waren gemeinsam Erstgekrönte ! Das hätte auch in Frauenfeld passieren können, wenn Martin Grab im Schlussgang den Berner Kilian Wenger bezwungen hätte.

Leser-Meinungen in der Rubrik Forum ... hier


Werbung auf unserem Internetportal ist kostengünstig. Auch gesprochene Spots mit oder ohne Musikhinterlegung möglich ... hier

Werner Jakob hat die Spitzen-Begegnungen bereit !
Die Einteilung des ersten Ganges vom Anschwingen liegt in der alleinigen Ermächtigung von Werner Jakob aus Murten, der an der Abgeordnetenversammlung des ESV 2008 in Schwyz zum Technischen Leiter gewählt, und dann im September erstmals als Einteilungspräsident amtete beim Kilchberger Schwinget, ein Wettkampf von eidgenössischer Prägung.

Wie uns Werner Jakob heute bestätigt, wird er die 20 Spitzen-Duelle am späteren Donnerstag-Nachmittag frei geben, die restlichen Paarungen dann bereits am Freitagmittag. Wenn also schon x-tausend Festbesucher am Freitag nach Frauenfeld anreisen, gibt es für sie genügend Gesprächsstoff über die Startbegegnungen.

Schwinger Journal wird also am Donnerstag-Nachmittag, 19. Aug. 2010, die Spitzenduelle veröffentlichen können.

13.08.2010
Start zum Eidgenössischen Schwing- und Aelplerfest in Frauenfeld
Genau eine Woche vor dem Saisonhöhepunkt, dem 42. Eidgenössischen Schwing- und Aelplerfest erfolgte heute der Startschuss mit der Eröffnung des Gabentempels. Nach Aussagen der Verantwortlichen des Gabenkomitees von Ende Juli steht für die 281 Athleten ein vielseitiges Auswahlangebot an wunderschönen Preisen im Gesamtwerte von ca 900'000 Franken bereit. Diese Aussage wurde jetzt korrigiert ... der Wert des Gabentempels soll nur 750'000 Franken betragen. Der König 2010 wird für den Siegermuni "Arnold" die stolze Summe von 12'000 Franken kassieren. Zudem stehen 7 Rinder und 1 Fohlen für die bestplazierten Athleten bereit.

Frauenfeld - Die Feststadt im Grünen
Frauenfeld, die Thurgauer Hauptstadt, liegt im Westen des Kantons. Die reizvolle Umgebung mit dem weiten Thurtal und dem hügeligen Hinterland lädt zu Wanderungen und Radtouren ein. Sie bietet seinen 22000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine hohe Wohn- und Lebensqualität.

Frauenfeld ist verkehrsmässig ausgezeichnet erschlossen: Über die A1 und die A7 gelangt man schnell nach Winterthur, Zürich, St. Gallen oder Konstanz. Der interkontinentale Flughafen Zürich-Kloten ist in 30 Minuten erreichbar. Besonders stolz sind die Frauenfelder auf den neuen Bahnhof und den unterirdischen Kreisel, der den Bahnhofplatz vom Durchgangsverkehr befreit. Er ist neben dem altehrwürdigen Schloss das neue Wahrzeichen unserer Stadt. Der 1999 eingeweihte Bahnhof bildet die zentrale Drehscheibe für einen leistungsfähigen Oeffentlichen Verkehr. Seither haben sich die weitsichtig geplanten Anlagen im regen Publikumsverkehr bewährt. Insbesondere bei nationalen Grossverantstaltungen.

Als Gastgeber des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestest 1966 und den Grossveranstaltungen (wie z.B. dem Jodlerfest, Hornusserfest, Turnfest, Schützenfest) hat sich die Feststadt Frauenfeld in der Schweiz einen Namen gemacht. Stetig wurde mit Weitsicht und Engagement in die Infrastruktur für solche Grossevents investiert.

Das ESAF 2010 in Zahlen
Mit einem Budget von rund CHF 20 Mio. wird das ESAF im Jahr 2010 der grösste Sportanlass der Schweiz sein. Für die erwarteten 200'000 Besucherinnen und Besucher stellt der öffentliche Verkehr eine Kapazität von 180'000 Sitzplätzen zur Verfügung. Auf dem Gelände sind 7'700 Parkplätze verfügbar. Die Thurgau Arena umfasst 47'500 Plätze. In verschiedenen Festzelten werden 22'000 gedeckte Sitzplätze eingerichtet und es wird mit einem Konsum von gegen 300'000 Liter Mineralwasser, über 200'000 Liter Bier und 130'000 Würsten gerechnet. Eine entscheidende Rolle wird natürlich auch das Wetter am ESAF 2010 spielen.

Weil das Festarel riesengross ist sind die Wege zu den einzelnen Eventstandorte (Gabentempel, Festzelte usw) doch recht erheblich. Auch der Fussmarsch von den Parkplätzen zur Arena ist nicht zu unterschätzen. Da war Aarau doch einiges näher.

Die Ausland-Schweizer-Athleten
Neben den 275 Schwingern aus den 5 eidgeössischen Teilverbänden sind auch 6 Ausland-Schweizer zu diesem Wettkampf zugelassen. Eine Chane auf den Kranzgewinn haben sie wohl nicht. Aus den USA stammen Nathan Aufdermaur, Martin Steiner und Shane Richmann. Roland Britschgi und Res Schlegel kommen aus Kandada, Florian Hoffmann aus Norwegen.

Speaker Dagobert Cahannes
Seit 1992 in Olten führt der im Hauptberuf als Mediensprecher des Solothurner Regierungsrates tätige Dagobert Cahannes durch die eidgenössischen Schwingfeste. Er tut dies fachkundig, mit viel Gespür für das Wesentliche, aber auch ab und zu mit einem coolen Spruch. Seine Stimme ist klar, verständlich, unverwechselbar! Im Rahmen der Medienorientierung in Frauenfeld konnte ich mich mit Dagobert Cahannes über seine Speaktertätigkeit unterhalten, aber auch fragte ich ihn -der Kenner der Schwingerszene- ob er es für möglich hält, dass Jörg Abderhalden den 4. Königstitel gewinnen könne. Dagobert Cahannes dazu ... hier



Vorsichtige Fahrweise auf der A1 und A7 empfehlenswert
Ein grosses Risiko stellt die x-kilometerlange Baustelle im Raume Winterthur / Frauenfeld dar. Sollte die teilweise einstreifige Verkehrsführung bestehen bleiben, darf es am Samstagmorgen respektive Sonntagmorgen keinen "Crash" geben ... sonst werden einige tausend Festbesucher zu spät die Schwingerarena erreichen ! Viele fragten sich bei der Medienorientierung, ob diese einstreifige Verkehrsführung aufgehoben wird, aufgehoben werden kann. Auch OK-Mitglieder konnten uns keine verlässliche Antwort darauf geben. Wenn dieses Erschwernis bestehen bleibt, muss man sich fragen, ob die zuständigen Behörden denn nicht wussten, dass zu diesem Zeitpunkt das Eidgenössisches Schwing- und Aelplerfest mit einem grossen Verkehrsaufkommen stattinden wird.

Die ASTRA hat uns folgende Mitteilung übermittelt ... hier

Wie war's in Aarau 2007 ?
19 Eidgenossen blieben ohne einen weiteren Kranzgewinn !

Derzeit kennt man in den 5 Teilverbänden insgesamt 51 eidgenössische Kranzschwinger. 47 werden in Frauenfeld einen erneuten Kranzgewinn anstreben. Das wird aber schätzungsweise nur etwa der Hälfte gelingen, wenn die Statistik von Aarau als Vergleich herangezogen wird. Nach 8 Begegnung blieben 2007 ohne Kranzgewinn: Jörg Käser, Reto Attenhofer, Edi Kündig, Stefan Burkhalter, Bruno Müller, Alois Schillig, Christian Oesch, Thomas Zaugg, Alain Müller, Remo Holdener, Bruno Fäh, Bruno Ettlin, Marcel Ochsner und Fritz Bähler. Nach 6 Gängen ausgeschieden ist Armin Auf der Maur, und vorzeitig nach 4 Partien unter die Dusche entlassen wurden Andreas Krebs und Bertrand Egger.

Insgesamt wurden in Aarau 41 Kränze abgegeben (Rekord 53 im Jahre 1998 in Bern), davon gingen 17 an die Innerschweizer, 8 an die Nordostschweizer, 7 an die Berner, 6 an die Nordwestschweizer und 3 an die Südwestschweizer.

Fehlen werden in Frauenfeld die Eidgenossen Michael Nydegger, Manuel Strupler sowie Bruno Ettlin, der die Selektion verpasste. Edi Kündig wurde nachträglich als erster Ersatz des ISV bestimmt, nachdem eine ärztliche Kontrolle ergab, dass ein Wettkampf möglich ist.


Ausverkauft !
Am Wochenende vom 20. – 22. August 2010 trifft sich die Schweiz in Frauenfeld. Die 47.494 Eintrittskarten sind seit einiger Zeit vergeben. Die Aufbauarbeiten der Arena mit den 6 Tribünen laufen planmässig voran. Nun gilt es noch den organisatorischen Feinschliff für die rund 3500 freiwilligen Helferinnen und Helfern vorzunehmen, die Detailarbeiten voranzutreiben, von der Beschriftung der Zelte, über das Einpflanzen von Blumen bis hin zur Wegweisung und der Standortanordnung der WC-Häuschen. OK-Präsident Urs Schneider vergliech an der Medienkonferenz "30 Tage vor dem Fest" die umfangreichen Arbeiten mit einem Marathonlauf, wo man etwa bei Kilometer 41 angekommen sei, und nun alle Kräfte bündeln müsse, um einen erfolgreichen Schlussspurt hinzulegen.

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ören Sie hier das Interview mit Urs Schneider


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