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Aus Küssnacht am Rigi berichten live
Werner J. Ochsner
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Benno Studer gewinnt ein glanzvolles und höchst spannendes Innerschweizerisches Schwingfest in Küssnacht am Rigi
8400 Zuschauer haben einen höchst interessanten Schlussgang zwischen Noldi Forrer und Titelverteidiger Philipp Laimbacher erlebt, der vom Publikum immer wieder mit rhythmischen Klatschen angeheizt wurde. Nach 12 Minuten wurde diese Begegnung unentschieden abgebrochen, und damit stand Benno Studer als ISV-König 2011 fest. Es ist Studers dritter Kranzfestsieg, nachdem er 2007 das Luzerner Kantonale gewann und auf dem Brünig Co-Sieger wurde.
Noldi Forrer erreichte in Küssnacht seinen 100. Kranzgewinn.
Das vom SK Küssnacht unter der Leitung von OK-Präsident Alois Christen hervorragend inszenierte Innerschweizerische Verbandsfest war gekennzeichnet von vielen, vielen verletzten Athleten. Es traf auch Prominente, wie Martin Grab, Christoph Bieri und Reto Nötzli.
Kranzverteilung
18 Schwyz / 6 Luzern / 4 Zug / 4 Ob-/Nidwalden/ 2 Uri / Gäste 3 = Total 37
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Schwingerkönig Forrer brüskiert Journalist und Vicepräsident des Brünig-OK’s Heinz Huber
Unschöne verbale Auseinandersetzung zu Beginn des Innerschweizerischen Schwingfestes in Küssnacht am Rigi. Schwingerkönig 2001 Noldi Forrer attaktierte Heinz Huber aus Hasliberg, der für die Jungfrau-Zeitung und seit 11 Jahren auch als Vicepräsident des OK-Brünig-Schwingens tätig ist, mit den Worten: “Da lassen sie wirklich jedes Arschloch in die Arena”. Heinz Huber konterte: “Noldi, du hast wirklich noch nichts gelernt”, worauf Noli Forrer ihn barsch zurückwies. Hintergrund dieser eines Schwingerkönigs unwürdigen verbalen Attake ist der Schwägalp-Schwingen 2008, wo Heinz Huber in einem Leserbrief darauf aufmerksam machte, dass Noldi Forrer den Kampfrichter Alois Boog mit Arschloch betitelte.
5 bisherige ISV-Festsieger streben erneuten Titel an
2001 in Arth am See gewann Adi Laimbacher das ISV-Fest trotz gestelltem Schlussgang gegen Daniel Odermatt. Das allerdings hatte zur Folge, dass Heinz Suter punktgleich aufschliessen und den Co-Sieg 1b feiern konnte.
3 alleinige Festsiege und ein Co-Erfolg konnte bisher Martin Grab für sich in Anspruch nehmen. 2002 in Giswil gewann er gegen Ady Tschümperlin, 2003 in Hochdorf bezwang er Remo Holdener und 2004 in Zug reichte eine Schlussgang-Punkteteilung mit Adi Laimbacher zum Gesamterfolg. 2006 in Muotatathal wurde er Co-Sieger.
Dieser Jubiläumswettkampf in Muotathal "100 Jahre Innerschweizerischer Schwingerverband" wurde vom Aargauer Mario Thürig gewonnen, der im Schlussgang Christian Schuler bezwang.
Bereits dreimal siegte Philipp Laimbacher. Alleiniger ISV-König wurde er 2007 in Stans, wo er Martin Grab bezwang. 2009 in Baar wurde er Co-Sieger und letztes Jahr in Attinghausen gewann er mit innerem Haken gegen Christian Schuler.
Bleibt noch Thomas Arnold, der 2009 in Baar kurz vor Wettkampfabbruch gegen Edi Kündig mit Gammen/Kreuzgriff zum Erfolg kam.
Christian Schuler aus Rothenthurm hatte bisher wenig Wettkampfglück. Dreimal stand er im Schlussgang (2006, 2008 und 2010) und er konnte diese Chancen allesamt nicht nützen.
33 Startplätze für den Unspunnen-Wettkampf zu vergeben
Weil der Südwestschweizerische Schwingerverband sein Unspunnen-Kontingent nicht vollends ausschöpfen kann stehen für die Innerschweizer 33 Startplätze bereit. Es ist davon auszugehen, dass 3 Kranzgewinne der Saison 2011 für eine Berücksichtigung für das ISV-Team ausreichen.
17 Athleten hätten diese Vorgabe bereits erfüllt, wobei man abwarten muss ob die verletzten Bruno Dober und Martin Koch bis Interlaken wieder einsatzfähig sein werden.
Martin Grab führt die Kranzbestenliste mit 5 Exemplaren an, gefolgt von Andreas Ulrich, Bruno Müller, Adi Laimbacher, Reto Nötzli, Marcel Mathis, Philipp Scheidegger, (alle 4 Kränze), und Benno Studer, Andi Imhof, Ueli Banz, Benji von Ah, Christian Schuler, Philipp Laimbacher, Franz Föhn, Guido Gwerder, Bruno Dober, Martin Koch mit je 3 Kranzgewinnen.
Von den 34 Schwingern mit bisher 2 Kranzauszeichnungen können sich also noch 16 Schwinger für Interlaken selektionieren. Weil die Selektioin durch die Technische Kommission des ISV erst am 19. Juli 2011 vorgenommen wird, kann auch noch der Rigi-Bergklassiker vom 10. Juli über den einen oder anderen Startplatz entscheiden.