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Verbände
Samstag, 4. Februar 2011
DV des Innerschweizerischen Schwingerverbandes in Sarnen
Sarnen rüstet sich für das Verbandsfest 2012
Die Abgeordneten des Innerschweizerischen Schwingerverbandes haben sämtliche Rechenschaftsberichte 2011 gutgeheissen. Sowohl Präsident Paul Vogel wie auch der Technische Leiter Eugen Hasler orientierten umfassend über die verlaufene Saison 2011.
Paul Vogel hielt die verschiedenen Aktivitäten des Schwingerjahres 2011 in seinem Rechenschaftsbericht fest, so u.a. den Unspunnenwettkampf, das grandios inszenierte Innerschweizerische Verbandsfest in Küssnacht am Rigi sowie der 10. Innerschweizer Nachwuchsschwingertag in Bürglen. Insgesamt vereinigt der ISV 14'960 Mitglieder, darunter 928 Aktiv- und 895 Jungschwinger. Der Technische Leiter Eugen Hasler hielt in seinem Jahresbericht eingangs fest, dass die Saison 2011 recht zufriedenstellend verlaufen sei. Die Innerschweizer gewannen 2011 insgesamt 248 Kränze, angeführt von den Schwyzern mit 95, gefolgt von Luzern 55, Ob- und Nidwalden 50, Zug 27 und Uri 21. 10 Kranzfest- und 30 Regionalfestsiege konnten die Innerschweizer-Athleten feiern. Franz Heer als Technischer Leiter der Jungschwinger konnte von einer erfreulichen Zunahme berichten. 2010 waren 713 Jugendliche, 2011 sagenhafte 895 Jungschwinger im ISV vereint. Weniger erfreulich war der Besuch des Jugend-Schnuppertages. 2010 mit dem Effort durch das Eidgenössische Fest in Frauenfeld besuchten 685 Jugendliche das Jungschwingertraining, 2011 sackte die Besucherzahl auf 347 ab ! Höhepunkt der Saison 2012 bildet der 3. Eidgenössische Nachwuchsschwingertag vom 26. August in Hasle, über dessen Vorarbeiten OK-Präsident Christoph Böbner berichtete.
Finanziell sorgloser ISV
Vom Innerschweizer Verbandsfest in Küssnacht konnte die Rekordsumme von über 48'000 Franken verbucht werden, so dass das Vermögen auf rund 190'000 Franken anwuchs. Der Hilfsfonds ist mit rund 30'000 Franken dotiert. Das Innerschweizerische Schwing- und Aelplerfest wird vom Schwingklub Sarnen ausgerichtet, und OK-Präsident Hans Krummenacher orientierte über den Stand der Vorarbeiten. Die Arena bietet Platz für rund 7700 Zuschauern, wobei nicht weniger als 5600 gedeckte Tribünenplätze angeboten werden. Der Vorverkauf beginnt am 1. März 2012. Eine ganz besondere Anziehungskfraft für das Dabeisein in Sarnen dürfte sein, dass Schwinerkönig Kilian Wenger den Wettkampf bestreiten wird. Für das Verbandsfest 2014 bewarb sich der Schwingklub Cham-Ennetsee, der 2011 sein 50-jähriges Bestehen feiern durfte, und mit Unspunnensieger 81, Leo Betschart und Schwingerkönig 86 Harry Knüsel zwei prominente Mitglieder in seinen Reihen hat. Der Festort Cham hat 14'000 Einwohner und war 1994 letztmals Austragungsort eines ISV-Festes, wie OK-Präsident und Gemeindepräsident Bruno Werder bei seiner Bewerbungsansprache sagte. Schliesslich wurde der Jungschwingertag 2013 an den SK Wiggertak mit Festort Willisau vergeben. Reger Diskussionsstoff lieferte ein Antrag des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbandes, wonach für die Selektionen der Spitzenschwinger für die Teilverbandsfeste nicht auf dem "Zirkularweg", sondern durch eine Selektionsssitzung mit den Spitzenschwingern und den Technischen Leitern -wie das 2010 war- vollzogen werden sollen. "Mier muoss doch rede mitenand" begründete Franz Schuler vom SK Einsiedeln. Aber auch dieser Rat fruchtete nichts und der Antrag wurde von den Delegierten wuchtig abgeschmettert. Bei der Argumentation wurde auch offen gelegt, dass beispielsweise der zweifache eidgenössische Kranzschwinger Bruno Dober noch nie für ein Teilverbandsfest selektioniert wurde!
Zum Rücktritt von Obmann Ernst Schläpfer
Verbandspräsident Paul Vogel orientierte dann über die zerfahrene Situation im Streit zwischen König Jörg Abderhalden und seinem Götti und ESV-Obmann Ernst Schläpfer, der im November 2011 zurückgetreten ist. Der ISV wird am 23. Februar 2012 die Ehrenmitglieder und die Delegierten der Abgeordnetenversammlung von Anfangs Màrz in Aigle umfassend orientieren. Stefan Beeler, Jurist und Mitglied von der Werbekommission meinte: "Es geht nicht um den Streit zwischen Abderhalden und Schläpfer", sondern um die Umsetzung der Statuten und Werbereglemente. Nur ein Beispiel das er anführte: " Es geht doch nicht an, dass die Werbekommission eine Busse von Fr. 5'000.- beschliesst, und diese dann vom Zentralvorstand auf Fr. 750.- reduziert wird. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass alle Mitglieder der Eidgenössischen Werbekommission demissioniert haben! In diesem Zusammenhang hatte auch ich unlängst eine seltsame Geschichte mitbekommen. In einem Gespräch unter Spitzenschwingern meinten diese, dass es doch nicht fair sei, dass sie sich an die Reglemente halten und 10% der Werbeeinnahmen abliefern, anderseits -so wurde gesagt- dass ein Jörg Abderhalden mit 5 oder 3 oder gar nur 1 Prozent davonkomme. Also es ist von höchster Spannung, wie die Abgeordneten 2012 in Aigle in dieser Hinsicht entscheiden werden. Viele Ehemitglieder äusserten sich ausserhalb der DV, dass sie die Anliegen von Ernst Schläpfer gutheissen würden. "So kann das ja nicht weitergehen, meinte ein früherer ISV-Präsident und Ehrenmitglied".
Auszeichnung mit der Ehrenmitgliedschaft
Für ihre langjährigen Verdienste rund um den Schwingsport wurden mit der höchsten ISV-Ehrung ausgezeichnet: Fredi von Euw, Ingenbohl, Franz Regli, Goldau, Alois Betschart, Oberarth und Walter Lötscher, Baar. Der Jodlerklub Echo vom Glaubenberg ehrte die Funktionäre mit mit dem wohlklingenden Titel "Es Lied wo s'Härz erfreut" vom unvergesslichen Berner-Komponisten Adolf Stähli.
Mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet wurden Walter Lötscher, Baar, Alois Betschart, Oberarth, Fredi von Euw, Ingenbohl und Franz Regli, Goldau
OK-Präsident Hans Krummenacher orientierte über den Stand der Vorarbeiten des Innerschweizerischen Schwing- und Aelplerfestes 2012 in Sarnen









14. Januar 2012
DV der Schwyzer-Schwinger in Küssnacht am Rigi
Steinen ist Austragungsort des 90. Kantonal-Schwingfestes 2013
Die erfolgsverwöhnten Schwyzer-Sägemehlathleten hatten auch 2011 eine erfolgreiche Saison hinter sich gebracht, wenn auch die Kranzgewinnzahl von 100 nicht ganz erreicht wurde. Vor allem das Vorstossen von Christian Schuler aus Rothenthurm in den Schlussgang des Unspunnenfestes wurde allseits gewürdigt, allerdings ohne dass ihm der grosse Sieg gegen Daniel Bösch gelang.
Live aus Küssnacht a/R von Werner J. Ochsner
Eröffnet wurde die ordentliche Delegiertenversammlung durch den Jodlerclub Küssnacht am Rigi mit dem herrlichen Lied "Mier sind es Schwingervolch" von Ruedi Bieri.
In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Präsident Peter Inderbitzin, Goldau, daran, dass im Schwingsport je länger je mehr "Grössenwahnsinn" vorherrsche. "Immer mehr wird Professionalität verlangt, VIP-Zelte für 'Mehrbessere' erstellt, wir Schwyzer aber bleiben in dieser Hinsicht bescheiden! Insgesamt wurden auf Schwyzerboden 20 Schwingfeste ausgetragen, 8 Buebe-, 8 Rang- und 4 Kranzfeste, die rund 25'000 Zuschauer anlockten. Er erinnerte an ein grandioses Innerschwyzer Verbandsfest in Küssnacht am Rigi. Wermutstropfen blieb bei diesem Wettkampf 17 Verletzte, betroffen auch die beiden Spitzenakteure Martin Grab und Christoph Bieri. Dem Schwyzer-Schwingerverband gehören derzeit 2944 Mitglieder an, darunter 216 Jungschwinger (Steigerung von fast 40 Athleten) und 253 Aktive.
Fidel Schorno aus Oberarth, Technischer Leiter hielt in seinem Jahresrapport fest, dass inbezug auf die Resultate das Jahr 2011 ein bisschen zurückgeblieben ist gegenüber 2010. Mit 95 Kränzen wurde das Rekordergebnis von 100 nicht ganz erreicht, und auch die Kranzfe- und Rangfestsiege blieben um wenige Einheiten zurück. Ein Freudentag durfte beim Stoos-Schwingen Martin Grab feiern, indem er seinen 100. Schwingerkranz gewann! Fidel Schornio hatte auch Lob für seine Aktivschwinger, die die 6 kantonalen Trainingszusammenzüge erfolgreich absolvierten.
Finanziell ist der Schwyzer Kantonale Schwingerverband kerngesund. Das Gesamtvermögen ist auf rund 118'000 Franken angewachsen, wie den Ausführungen von Finanzchef Daniel Corvi entnommen werden konnte. Deshalb konnte auch der Jahresbeitrag von Fr. 12.- beibehalten werden.
Ueber das Verbandsfest 2012 in Unteriberg orientierte OK-Präsident Kurt Marty senior, der vom letztenjährigen OKP Franz Kenel aus Arth eine wunderschöne Glocke für den Gabentempfel entgegennehmen durfte. Daraufhin stellte Kurt Gisler als designierter OK-Präsident den Festort Steinen vor, wo das Verbandsfest 2013 stattfinden wird. Organisator ist der erfolgsverwöhnte Mythenverband. Die Delegierten stimmten mit Begeisterung dem Festort Steinen zu. Zustimmung fand auch die Austragung des Jungschwingertages 2012 in Muotathal.
Die Ehrungen
Allererst ehrte der Technische Leiter Fidel Schorno den Spitzenschwinger Martin Grab aus Rothenthurm für seinen 100. Kranzgewinn beim Stoos-Schwingen 2011. Grab -noch einige Jahre aktiv, wie er sagte- hat mittlerweilen 104 Schwingerkränze, was Rekord für einen Schwyzer-Schwinger bedeutet. Die Delegierten ehrten Martin Grab mit einer Standing-Ovation. Auch sämtliche Aktive vom Unspunnen-Schwingfest durften ein Präsent entgegennehmen.
Für ihre langjährigen Tätigkeiten als Schwinger und Funktionäre wurden Urs Suter aus Oberarth, Stefan Beeler aus Rothenthurm, Peter Betschart aus Muotathal, Paul Kistler aus Reichenburg, Albert Marty aus Oberarth und Erich Schnyder aus mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.
2013 wird das Kilbi- und Fasnachtsverrückte Steinen Gastgeber sein des Schwyzer Kantonalen Schwingfestes. OK-Präsident Kurt Gisler präsentierte zusammen mit den Ehrendamen Silvana Gisler und Doris Schuler das Festlogo 2013.
5 Funktionäre wurden für ihre verdienstvollen Tätigkeiten mit der Ehrenmitgliedschaft ausgzeichnet, und Erich Schnyder mit der Verdienstmitgliedschaft. V.l.n.r. Stefan Beeler (EM), Paul Kistler (EM), >Peter Betschart(EM), Urs Suter (EM), Albert Marty (EM) und Erich Schnyder (VM).
Fotos Bruno Facchin
Weniger Kranzerfolge für die Luzerner Schwinger
Weit über 200 Delegierte und Gäste wohnten der ordentlichen Jahrestagung des Luzerner Kantonalen Schwingerverbandes in Wolhusen bei, die nach seiner letztjährigen Wahl erstmals von Präsident Pius Kaufmann geleitet wurde. In seinem Rechenschaftsbericht wies er auf die enorm grosse Bereitschaft von Sponsoren und Schwingerfreunden hin, die das neue Ausbildungszentrum in Wolhusen mit finanziellen und manuellen Mitteln ermöglicht haben.
Der Technische Leiter Othmar Hodel stellte fest, dass die Luzerner-Athleten 2011 sieben Kränze weniger gewannen als in der Saison 2010. Hingegen erinnerte er nochmals an die beiden Kranzfesterfolge von Benno Stuider aus Schüpfheim beim Innerschweizerischen Verbandsfest in Küssnacht, und von Ueli Banz, der zusammen mit Florian Gnägi und Michael Gschwind das Südwestschweizerischen Teilverbandsfest auf Rang 1c abschliessen konnte. Die Luzerner verfügen über einen hervorragenden Schwingernachwuchs, wie aus dem Tätigkeitsbericht von Hansruedi Bachmann hervorgeht. Beim Innerschweizerischen Verbandsfest in Bürglen konnten nicht weniger als drei Kategoriensiege gefeiert werden durch Reto Fankhauser, Damian Egli und Marco Fankhauser. Er brachte 2011 das Kunststück fertig den 100. Jungschwingersieg zu realisieren. Hut ab!
Das Luzerner Kantonal-Schwingfest 2013 wird vom Schwingklub Surental in Beromünster ausgerichtet, und der Kantonale Jungschwingertag 2013 organisiert der Schwingklub Oberhabsburg in Root.
Das Luzerner-Verbandsfest 2011 findet in Wolhusen statt, und im entlebuchischen Hasle wird der Eidgenössische Jungschwingerwettkampf ausgetragen. Ein Festanlass der bestimmt grosse Resonanz hervorrufen wird.
Freitag, 20. Januar 2012
René Schuler aus Seedorf wurde als neuer Verbandspräsident gewählt
Dem Urner Kantonalen Schwingerverband gehören die Klubs Schattdorf, Bürglen, Altdorf, Attinghausen, Erstfeld und Flüelen an. Ihre Delegierten tagten in Altdorf, um das vergangene Schwingerjahr zu verabschieden und die Saison 2012 vorzubereiten.
Aus Altdorf berichtet Werner J. Ochsner
Nach dem Eröffnungslied durch das Jodelduett Mariette und Toni Zgraggen begrüsste Verbandspräsident Sepp Zgraggen aus Erstfeld rund 100 Delegierte und Gäste, und in seinem Rechenschaftsbericht erinnerte er an das überraschungsreiche Unspunnenfest in Interlaken, wo Andi Imhof aus Attinghausen (SK Bürglen) den sensationellen Ehrenplatz belegte und bester Innerschweizer-Akteur war. "Ist es richtig, dass ein Aktivschwinger nach Abschluss seiner Karriere noch Beiträge aus Werbeeinnahmen an den ESV entrichten muss?", hält Zgraggen in seinem Jahresbericht fest, und meinte, dass das Werbereglement gut sei, doch aber präzisiert und erweitert werden müsse. Im Jahr 2011 hat der Urnerverband auch die Spesenentschädigung für Kampfrichter neu geregelt. Bei Rangschwingen beträgt der Taglohn Fr. 30.-, beim Kantonalfest Fr. 80.-.
Guido Murer aus Seedorf (SK Flüelen) konnte als Technischer Leiter von einer erfreulichen, erfolgreichen Saison 2011 berichten, obwohl viele Akteure verletzungsbedingt ausfielen. Auch er würdigte die hervorragende Leistung von Andi Imhof in Interlaken, der auch das Urner Kantonalfest in Flüelen siegreich beendet. Insgesamt gewannen die Urner 21 Kränze und 98 Auszeichnungen. Beim Luzerner Kantonalfest und bei allen Bergfesten blieben die Urner ohne Kranzerfolg. Abschliessend meinte Guido Murer: "Wir alle sind bestrebt, dass der UKSV wieder dahin kommt, wo er einmal war. Damit meinte er wohl jene Jahre, wo die Urner über 4 bis 5 eidgenössische Kranzschwinger in ihren Reihen hatten. Guido Murer schloss seine Ausführungen: "Wir sind auf dem richtigen Weg!".
Roli Bissig aus Attinghausen als Technischer Leiter der Jungschwinger berichtete von einem erfolgreichen Jahr. 263 Auszeichnungen gewannen die Urner-Nachwuchsathleten, das sind über 80 mehr als im Vorjahr. Insgesamt holten sie 15 Kategoriensiege. Für das Eidgenössische Nachwuchsschwingen 2012 in Hasle absolvieren die Athleten seit Oktober Spezialtrainings. Die Selektion wird im Juni vorgenommen, und Roli Bissig hofft, dass die 7 Urner diese Hürde nehmen werden.
Nach einer 4-jährigen Tätigkeit hat Sepp Zgraggen seine Demission eingereicht. Die Delegierten wählten den 40-jährigen René Schuler aus Seedorf, Mitglied vom SK Altdorf, zum neuen Verbandspräsidenten. Schuler dankte für das Vertrauen und er werde alles tun, den Urner Kantonalen Schwingerverband erfolgreich zu führen (siehe Bild)
Die Jahreswertung 2011 bei den Aktiven gewann Raphael Arnold (ein Nichtkranzer) vom SK Bürglen mit 209 Punkten, vor Stefan Arnold vom SK Attinghausen (202 P) und Ruedi Philipp vom SK Schattdorf (167 P). Andi Imhof klassierte sich auf Platz 6. Bei den Jungschwingern siegte Remo Murer vom SK Flüelen mit 36 Punkten, vor Markus Bissig vom SK Altdorf (30 P) und Michael Zurfluh vom SK Attinghausen (26 P).
Finanziell kennen die Urner keine Sorgen, obwohl die Jahresrechnung 2011 mit einem kleinen Verlust abgeschlossen werden musste, wie Finanzchef Pius Imhof vom SK Schattdorf berichtete. Das Urner Kantonal-Schwingfest 2012 wird in Altdorf ausgetragen, dasjenige von 2013 wurde dem Schwingklub Attinghausen übertragen.
5 verdienstvolle Funktionäre wurden in den Kreis der Ehrenmitglieder aufgenommen. Toni Arnold und Bruno Herger, beide vom SK Bürglen, Fredi und Ruedi Zwyssig, beide vom SK Schattdorf, sowie der abtretende Präsident Sepp Zgraggen vom SK Erstfeld.
Ueber die leidige Angelegenheit des Rücktrittes von ESV-Obmann Ernst Schläpfer orientierte Peter Achermann, Mitglied des ISV-Zentralvorstandes, in chronologischer Reihenfolge der Geschehnisse. Die Delegierten äusserten sich nicht dazu, sie werden das tun können, wenn der Innerschweizerische Schwingerverband die Delegierten vorgängig der Abgeordnetenversammlung des ESV von Anfangs März in Aigle zu einer gemeinsamsen Sitzung einberufen und die Strategie festlegen wird.
Mit verschiedenen Grussbotschaften und einem Jodelbeitrag von Mariette und Toni Zgraggen wurde die 23. Delegiertenversammlung und die 95. Jahrestagung der Urner-Schwinger abgeschlossen.
20.01.2012/21.45 Uhr


Freitag, 13. Januar 2012
Ruhiges Verbandsjahr 2011 der Zuger Schwinger
Das für das Eidgenössische Schwing- und Aelplerfest 2019 vorgesehene Festareal in Inwil ZG kann nicht genutzt werden. Nun müssen die Zuger-Organisatoren neue Festortmöglichkeiten prüfen. Ein Entscheid ist auf den Sommer 2012 in Aussicht gestellt worden.
In Oberägeri tagte das Zuger Schwingerparlament, um die Rechenschaftsberichte 2011 entgegenzunehmen und problemos gutzuheissen. Es war ein "ruhiges Verbandsjahr", so Kantonal-Präsident Franz Bellmont vom SK Cham-Ennetsee. Erfreulich war der Zuschauerrekord von 4100 Schwingerfreunden beim Zuger Kantonalfest in Cham. Die Fans liessen die Organisatoren nicht im Stiche und erschienen trotz der verletzungsbedingten Absage durch König Kilian Wenger. Der Mitgiederbestand beträgt 2124, davon sind 150 Akitv- und 86 Jungschwinger. Sportlich konnte die Saison 2011 recht erfolgreich abgeschlossen werden, wie aus dem Rapport des Technischen Leiters Edwin Betschart hervorgeht. Zusammenfassend hält er fest: "Mit den beiden Schlussgangteilnehmern an den Bergfesten Rigi (Franz Föhn) und Brünig (Bruno Müller), mit dem Gewinn von insgesamt 27 Kränzen hinterliessen die "Zuger" einen starken Eindruck". Den Gewinn vom ersten Schwingerkranz durften Fritz Hösli (Zuger Kantonal) und Florian Ulrich (Schwyzer Kantonal) feiern.
Der ehemalige Spitzenschwinger Armin Bucher betreut das eminent wichtige Jungschwingerwesen, und er hält in seinen Ausführungen fest: "Die Trainingszusammenzüge wurden besser besucht als im Vorjahr 2010, wobei es dem SK Aegerital leider auch 2011 nicht gelang seine Nachwuchsathleten für diese Trainings zu begeistern". Beim kantonalen Jungschwingertag gingen Adrian Hürlimann, Walchwil (Kat. 91-94), Kilian Elsener, Finstersee (97/98), Quirin Hotz, Baar (99/00) und Ueli Hürlimann, Walchwil (01-03) als Sieger hervor. 2012 findet in Hasle der Eidgenössische Jungschwingertag statt, zudem sich die "Zuger" mit vielen Trainings optimal vorbereiten wollen.
Dank einem tollen finanziellen Ergebnis beim Zuger Kantonalen in Cham konnte auch die Verbandskasse aufgebessert werden, wie aus den Ausführungen von Finanzchef Thomas Stocklin hervorgeht. Das Vermögen wuchs auf rund 76'000 Franken. Rund 23'000 Franken weist der Juibiläumsfonds aus.
Problemlos wickelten sich die Erneuerungswahlen ab. Präsident Franz Bellmont und der Technische Leiter Edwin Betschart, beides Mitglieder des SK Cham-Ennetsee, sowie alle weiteren Funktionäre wurden für eine weitere Amtsdauer bestätigt.
Das Zuger-Kantonal-Schwingfest 2012 wird im Fussballstadion Herti Zug ausgetragen; dasjenige von 2013 organisiert durch den SK Zug in Baar.
Mit den Ehrungen von verdienstvollen Funktionären, von Aktiv- und Jungschwingern endete die Delegiertenversammlung harmonisch, die vom Jodlerclub Aegeri musikalisch umrahmt wurde.




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Der Innerschweizerische Schwingerverband hat die Selektionen für die Teilverbandsfeste 2012 vorgenommen
Berner Kantonal, Ueli Banz und Bruno Dober, Nordostschweizerisches, Bruno Müller und Benno Studer,
Nordwestschweizerisches, Andi Imhof und Benji von Ah, Südwestschweizerisches, Christian Schuler und Andreas Ulrich